FAQ - Häufig gestellte Fragen
In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um unsere Bildungsgänge. Sie haben darüber hinaus noch weitere Fragen? Dann besuchen Sie gerne eine unserer Infoveranstaltungen oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf – wir helfen Ihnen gerne weiter.
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Wo finde ich meinen Stundenplan?
Die aktuellen Stundenpläne können auf der Plattform 'Webuntis' aufgerufen werden. Falls sie noch kein Login haben, ist der Einstieg über das Stundenplan Icon links möglich. Für die Einsicht der Stundenpläne müssen Sie die Bezeichung ihres Studiengangs anwählen.
Link zu Webuntis: https://webuntis.com/
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Gibt es an der HFGS Parkplätze für Studierende?
Die Parksituation in der Umgebung der HFGS am Standort Südallee ist auf Grund der Nähe zum KSA AG und dem Pflegezentrum Lindenfled grundsätzlich angespannt. Daher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen. Wir können leider keine Parkplätze zur Verfügung stellen. Hingegen besteht die Möglichkeit, auf dem Lindenfeld-Areal, direkt angrenzend zur HFGS, Parkplätze zum Preis von CHF 80.– pro Monat (zu bezahlen im Voraus für das gesamte Semester) zu mieten. Bei Interesse melden Sie sich per E-Mail an info@lindenfeld.ch.
Für den Standort HFGS Bahnhofstrasse können die öffentlichen Parkhäuser in Gehdistanz zu den Schulräumlichkeiten genutzt werden. -
Wo / wie kann ich an der HFGS kopieren / drucken?
An der HFGS stehen Ihnen Drucker-/Kopiergeräte zur Verfügung. Die Benutzung mit Badge ist kostenpflichtig.
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Kann ich für mein HF-Studium Stipendien beantragen?
Alle notwendigen Informationen für Studierende aus dem Kanton Aargau erhalten Sie unter www.ag.ch/stipendien, stipendien@ag.ch oder Tel. 062 835 22 70. Studierende, welche in einem anderen Kanton wohnhaft sind, kontaktieren bitte das Stipendienamt ihres Wohnsitzkantons. Für die Ausbildung zur Pflegefachperson können je nach Wohnkanton zusätzliche Ausbildungsbeiträge aus der Pflegeinitiative beantragt werden. Für den Kanton Aargau finden Sie die Information unter folgendem Link https://www.ag.ch/de/smartserv....
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Welche Anforderungen an Hard- und Software müssen für mein Studium erfüllt sein?
Sie benötigen für den Unterricht bereits ab dem ersten Tag ein Notebook. Voraussetzungen siehe Merkblatt Anforderungen an Hard- und Software sowie digitale Kompetenzen für Ihr Studium an der HFGS, siehe www.hfgs.ch/pflege-hf/vollzeitstudium, unter Ausbildungskosten. Das Projekt Neptun stellt Studierenden vergünstigte Notebooks zur Verfügung. Bitte beachten Sie die jeweiligen Fristen unter der Homepage https://projektneptun.ch/de/.
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Gibt es an der HFGS Garderobekästen für Studierende?
An der Schule stehen Ihnen Garderobekästen zur Verfügung, die Sie nur während des Schulsemesters benutzen können, um Bücher oder Wertsachen zu deponieren. Wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, müssen Sie ein Schloss mitbringen.
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Wann beginnt das Ausbildungsjahr an der HFGS?
Die Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales Aarau (HFGS) bietet verschiedene Bildungsgänge in den Bereichen Pflege, Operationstechnik und Sozialpädagogik an. Die Startdaten variieren je nach Ausbildung. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig anzumelden (siehe Daten Aufnahmeverfahren der einzelnen Bildungsgänge).
Pflege HF: Beginn jeweils im März und im September für Vollzeitstudiengänge, weitere Informationen siehe Ausbildung Vollzeitstudium dipl. Pflegefachfrau /fachmann HF unter Ausbildungsdauer, im September und Januar für Teilzeitstudiengänge weitere Informationen siehe Ausbildung dipl. Pflegefachfrau / dipl. Pflegefachmann HF unter Ausbildungsdauer.
Operationstechnik HF: Beginn jeweils im März und im September, weitere Informationen siehe Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF unter Jahrespläne.
Sozialpädagogik HF: Die Studiengänge starten jeweils im September¸ weitere Informationen siehe Ausbildung dipl. Sozialpädagogin HF / dipl. Sozialpädagogen HF unter Terminplanung.
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Wann ist der Anmeldeschluss für die Studiengänge?
Die Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales Aarau (HFGS) bietet verschiedene Bildungsgänge in den Bereichen Pflege, Operationstechnik und Sozialpädagogik an. Die Startdaten und Aufnahmeverfahren variieren je nach Ausbildung. Für den Studiengang Pflege gibt es kein Anmeldeschluss, jedoch muss vor Ausbildungsstart ein Arbeitsvertrag mit dem Ausbildungsbetrieb sowie das Personalienblatt HFSV https://www.hfgs.ch/personalie... vorliegen.
Weitere Informationen zu Anmeldeverfahren und Terminen:
Ausbildung Vollzeitstudium dipl. Pflegefachfrau /fachmann HF
Ausbildung dipl. Pflegefachfrau / dipl. Pflegefachmann HF (Teilzeitstudium)
Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF
Ausbildung dipl. Sozialpädagogin HF / dipl. Sozialpädagogen HF
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Was ist der Unterschied zwischen einer Höheren Fachschule (HF) und einer Fachhochschule (FH)?
Die Ausbildungen an höheren Fachschulen HF und an Fachhochschulen FH unterscheiden sich grundsätzlich. Die Unterschiede betreffen insbesondere die Zulassungsvoraussetzungen, den Typ und das Niveau der Bildungs- bzw. Studiengänge.
Beim Berufseinstieg gleichen sich die konkreten Tätigkeiten von Absolvierenden HF und FH oft. Für die weitere Laufbahn bietet der Abschluss einer FH in der Regel mehr Entwicklungsmöglichkeiten, da der theoretische Hintergrund viel umfassender ist, weil der Fokus stärker auf wissenschaftlichen Arbeiten liegt.
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Was ist eine Fachmaturität?
Die Fachmaturität ist ein Abschluss nach dem Besuch einer Fachmittelschule. Sie ergänzt die schulische Allgemeinbildung um praxisorientierte Kompetenzen und eröffnet den Zugang zu Fachhochschulen oder pädagogischen Hochschulen in einer verwandten Fachrichtung. Die Fachmaturität kann während dem Studium an der HF abgeschlossen werden.
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Was ist eine HF bzw. was ist eine Höhere Fachschule?
HF steht für Höhere Fachschule. Sie bietet praxisorientierte Aus-und Weiterbildungen an, die zu einem eidgenössischen Diplom auf Tertiärstufe führen, und richtet sich an Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung EFZ oder Maturitätsabschluss, oft mit beruflicher Erfahrung. Die Zulassungsbedingungen sind im Rahmenlehrplan (RLP) definiert.
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Welche Deutschkenntnisse werden für das Studium an der HFGS benötigt?
Die Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) schreibt für alle Studiengänge an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales Aarau (HFGS) – also Pflege HF, Operationstechnik HF und Sozialpädagogik HF – ein Sprachniveau C1 vor.
Ein HF-Studium für Personen mit B1-Deutschkenntnissen wird stark nachgefragt, gilt aber derzeit nicht als realistisch. Eine Zulassung für ein HF-Studium ab B2-Deutschkenntnissen ist zeitnah denkbar und wird im laufenden Projekt zur Überarbeitung der Aufnahmeverfahren geprüft.
Aktuell gewährt die HFGS Personen ohne ausreichenden C1-Deutschnachweis eine «individuelle Fördermassnahme»: Suchen Sie dazu vor Ausbildungbeginn das Gespräch mit Ihrem Ausbildungsbetrieb und der Studiengangsleitung.
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Was bedeutet HF in der Pflege?
HF steht für „Höhere Fachschule“. Die Ausbildung Pflege HF an der HFGS ist eine praxisorientierte tertiäre Ausbildung, die zur diplomierten Pflegefachfrau bzw. zum diplomierten Pflegefachmann HF führt. Mehr erfahren
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Welcher Abschluss / Titel wird nach Beendigung eines HF-Studiums Pflege vergeben?
Der erfolgreiche Abschluss führt zum eidgenössisch anerkannten Titel «dipl. Pflegefachfrau HF» bzw. «dipl. Pflegefachmann HF». Details zur Anerkennung Voraussichtlich können wir ab Ende 2026 zusätzlich den Titel Professional Bachelor vergeben (siehe Kommunikation SBFI).
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Was ist der Unterschied zwischen Pflegefachfrau und Krankenschwester?
In der Schweiz nennt man die frühere Krankenschwester jetzt offiziell Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Mit dem neuen Pflegeberufegesetz wurde eine moderne, geschlechtsneutrale Bezeichnung eingeführt, die seitdem den alten Begriff ersetzt. Sie gilt für Personen mit abgeschlossener tertiärer Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege.
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Was ist der Unterschied zwischen einer Krankenschwester/Pflegefachfrau / -mann und einem Pflegehelfer?
Der Unterschied zwischen einer Pflegefachfrau (oder Pflegefachmann) und einem Pflegehelfer liegt hauptsächlich im Ausbildungsgrad, den Aufgaben und der Verantwortung.
- Pflegefachfrau/Pflegefachmann ist eine qualifizierte Fachkraft mit einer abgeschlossenen tertiären Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege. Diese Berufsbezeichnung ist eidgenössisch geschützt und umfasst umfassende pflegerische, medizinische und präventive Aufgaben mit entsprechender Verantwortung. Pflegefachpersonen planen eigenständig, koordinieren interdisziplinär und führen selbstständig komplexe Pflegemaßnahmen durch und tragen massgeblich zur professionellen Versorgung der Personen über die Steuerung des Pflegeprozesses bei.
- Pflegehelfer / Pflegehelferin hingegen haben eine ein bis zweijährige Ausbildung, zum Beispiel den Lehrgang Pflegehelfende SRK. Sie führen auf Delegation unterstützende Tätigkeiten aus wie Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, logistische und haushälterische Aufagen oder die Aktivierung im Alltag – immer unter der Anleitung und Verantwortung von Pflegefachpersonen.
Kurz gesagt: Die Pflegefachfrau trägt mehr Verantwortung und verfügt über eine umfassendere Ausbildung, während der Pflegehelfer unterstützende Aufgaben ausführt und weniger komplexe pflegerische Tätigkeiten übernimmt.
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Wie spricht man eine Krankenschwester / Pflegefachperson an?
Die korrekte und respektvolle Anrede in der Schweiz für eine Pflegefachperson ist "Frau" oder "Herr" plus Nachname.
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Wie werde ich Pflegefachfrau/-mann HF an der HFGS?
Die Zulassungsbedingungen sehen wie folgt aus:
- abgeschlossene Sekundarstufe II (abgeschlossene Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Fachmittelschulausweis oder Maturität)
- mit pflegerischer/medizinischer Vorbildung: Höhereinstieg im 3. Semester möglich
- bestandene Eignungsabklärung und Anstellung in einem Ausbildungsbetrieb
Eignungsabklärung in 3 Schritten
Voraussetzung für die Aufnahme an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales HFGS ist eine erfolgreich bestandene Eignungsabklärung. Jeder Schritt kann einmal wiederholt werden. Eine bestandene Eignungsabklärung ist drei Jahre gültig und berechtigt für einen Studienplatz in der Ausbildung zur dipl. Pflegefachrau HF / zum dipl. Pflegefachmann HF.
Wir empfehlen Ihnen, sich mindestens vier Monate vor Beginn der Ausbildung anzumelden. Bitte beachten Sie zudem, dass insbesondere in den Monaten Juli bis September längere Wartezeiten für die Bearbeitung Ihrer Anmeldung bestehen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Weitere Informationen:
Ausbildung Vollzeitstudium dipl. Pflegefachfrau /fachmann HF
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Wie lange dauert die Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann HF?
- Ohne spezifische Vorbildung im Gesundheitswesen dauert das Vollzeitstudium 3 Jahre.
- Mit Vorbildung (z.B. Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ) verkürzt sich die Dauer auf 2 Jahre, mit Einstieg ab dem 3. Semester.
Teilzeitvarianten sind mit einer Studiendauer von 2½ bis 4 Jahren möglich.
Mehr Informationen: Teilzeitstudium -
Wie ist der Unterricht im Pflegestudium HF aufgebaut?
Die Ausbildung kombiniert theoretisches Lernen an der Schule, praxisnahe Übungen (z.B. mit Schauspielpatienten) und praktische Einsätze in Ausbildungsbetrieben. Problem Based Learning (PBL), blendend Learning und Training & Transfer fördern die Verknüpfung von Theorie und Praxis.
Weitere Informationen:
Ausbildung Vollzeitstudium dipl. Pflegefachfrau /fachmann HF
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Wie hoch ist der Ferienanspruch während des Studiengangs Pflege HF?
Die HFGS empfiehlt in allen drei respektive zwei Ausbildungsjahren eien Ferienbezug von fünf Wochen pro Ausbildungsjahr. In den ersten beiden Bildungsjahren: 2 Wochen während des Theoriesemester, 3 Wochen während des Praxissemester. Im dritten Bildungsjahr sind es 3 Wochen während des Theoriesemesters und 2 Wochen im Praxissemester. Die Anzahl Ferientage wird jedoch vom Betrieb festgelegt und unterscheidet sich je nach Ausbildungsvertrag. Falls ein Betrieb weniger als fünf Wochen Ferien gewährt, reduziert sich der Ferienanspruch im Praxissemester.
Weitere Informationen:
Ausbildungsplan 3 JahreAusbildungsplan 2 Jahre (FaGe)
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Wie viel verdient man während und nach dem Studium zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann HF?
- Während der Ausbildung variiert die Vergütung je nach Kanton und Modell, oft liegt sie unter dem Einstiegslohn. (Link OdA Lohnempfehlung). Die Ausbildungsbetriebe legen den Lohn während der Ausbildung fest, dieser kann deshalb sehr unterschiedlich ausfallen.
- Es besteht die Möglichkeit Ausbildungsbeiträge beim Wohnkanton zu beantragen. Im Kanton Aargau steht das Personen über dem 25. Altersjahr offen. Weitere Informationen finden Sie hier https://www.ag.ch/de/smartserviceportal/dienstleistungen?dl=ausbildungsbeitraege-fuer-bildungsgang-pflege-hf-oder-pflege-fh-beantragen-ed61aa6d-f653-4f2e-a221-da8a4bb00128_de.
- Nach Abschluss liegt das Bruttomonatsgehalt typischerweise zwischen CHF 5'300 und CHF 6'500, abhängig von Kanton, Arbeitgeber und Erfahrung.
Infos zu Ausbildungsbetrieben und Praxis
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Was kostet das Studium Pflege HF?
Als Studierende an der HFGS müssen Sie Studiengebühren bezahlen. Diese werden vom Departement Bildung, Kultur und Sport des Kanton Aargau festgelegt. Für den Bildungsgang HF Pflege betragen sie CHF 500.- pro Schul- bzw. Praktikumssemester. Auf Grund der Pflegeinitiative werden die Studiengebühren zur Hälfte vom Kanton übernommen. Viele Ausbildungsbetrieb übernehmen die Studiengebühren für ihre Studierenden.
Die Studiengebühren werden Ihnen zweimal jährlich, jeweils Ende Mai und Ende November, in Rechnung gestellt. Sollten Sie den Betrag aufgrund Ihrer finanziellen Situation nicht auf einmal zahlen können, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Ratenzahlung zu stellen.
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Kantonales Schulgeld (HFSV) / Personalienblatt
Seit Herbstsemester 2015 übernehmen alle Kantone gemäss interkantonaler Vereinbarung über die Höheren Fachschulen (HFSV) die Schulgelder. Das Personalienblatt dient zur Feststellung, welcher Kanton für die Finanzierung Ihrer Ausbildung im Rahmen HFSV zuständig ist.
Wir bitten Sie, frühestens drei Monate vor Beginn Ihrer Ausbildung die Fragen genau zu beantworten und das ausgefüllte und unterschriebene Formular mit den nötigen Beilagen an uns zu senden.
Link zum Personalienblatt: https://www.hfgs.ch/personalie...
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Welche Möglichkeiten bietet der Abschluss Pflege HF?
Anschluss Fachhochschule
Alle Schweizer Fachhochschule haben ein Studienprogramm um nach dem HF-Abschluss verkürzt den Bachelor of Sience in Pflege zu absolvieren.
Fachliche Weiterbildungen NDS, HFP und CAS
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach dem HF-Studium viele und jede mit einer tollen Abkürzung. Fachlich sind hier die Nachdiplomstudiengänge (NDS) in Notfallpflege, Anästhesiepflege und Intensivpflege eine Möglichkeit, aber auch Höhere Fahrprüfungen wie die Beraterin / der Berater Frühe Kindheit sind spannende Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Fachhochschulen bieten CAS oder MAS in sehr unterschiedlichen Fachausrichtungen an, an welche Sie mit einem Diplom HF zugelassen sind.
Führung und Bildung
Als dipl. Pflegefachperson sind Sie eine gefragte Fachperson, welche sich auch in den Bereichen Führung oder Bildung weiterbilden kann. Für eine Laufbahn in der Führung im Gesundheitswesen gibt es spezifische CAS-Programme aber auch Berufsprüfungen und Höherer Fachprüfungen. In der Bildung starten viele Personen mit der Weiterbildung SVEB-Zertifikat 1 Ausbilder/in. Auch hier steht verschiedene Weiterbildungen offen vom Dozent HF, über Bildungsmanagement bis zum BSc in Berufsbildung am EHB.
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Wie werde ich Fachfrau/-mann Operationstechnik an der HFGS?
Zulassungsbedingungen
- abgeschlossene Sekundarstufe II (abgeschlossene Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Fachmittelschulausweis oder Maturität)
- bestandene Eignungsabklärung
- Weitere Informationen: Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF (Aufnahmeverfahren)
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Was macht man als Fachfrau / Fachmann Operationstechnik?
Als Fachfrau oder Fachmann Operationstechnik arbeiten Sie im Operationssaal, in der ambulanten Chirurgie, in einer chirurgischen Arztpraxis oder bei einer Firma im Medizinalbereich. Dieser moderne Beruf in einem verantwortungsvollen eigenständigen Tätigkeitsfeld im medizinisch-technischen Bereich steht in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen. Dazu gehören folgende Tätigkeiten:
- Vorbereitung von chirurgischen Instrumenten sowie medizin-technischen Apparaturen
- Mitwirkung in der Betreuung von Patientinnen und Patienten
- Sicherstellung der Asepsis (Sterilität) zur Vermeidung von Infektionen
- Unterstützung der Operateure und Operateurinnen während der Operationen
- Bewirtschaftung / Aufarbeitung von chirurgischen Instrumenten, Implantaten und Materialien
- Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams (Chirurgie/Anästhesie/Pflege/Radiologie, etc.)
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Sind OTA / TOA und OP-Pflegekräfte das Gleiche?
In der Schweiz sind die Begriffe und Ausbildungswege anders geregelt als in anderen Ländern. Die Einstufung im nationalen Qualifikations-Rahmen entspricht jenem der Europäischen Union.. Die hierzulande gebräuchliche Bezeichnung für die Tätigkeit im Operationssaal ist Dipl. Fachfrau/Fachmann Operationstechnik HF. Die klassischen Bezeichungen OTA / TOA und OP-Schwester werden in der Schweiz offiziell nicht mehr verwendet.
Wesentliche Punkte für die Schweiz:
- Die reguläre (Vollzeit-)Ausbildung dauert 3 Jahre und ist praxisnah organisiert (Dual-System). Sie kombiniert Theoriephasen an einer höheren Fachschule (HF) mit längeren praktischen Ausbildungsblöcken in kooperierenden Spitälern..
- Zu den Aufgaben gehören
- Vorbereitung von chirurgischen Instrumenten sowie medizin-technischen Apparaturen
- Mitwirkung in der Betreuung von Patientinnen und Patienten
- Sicherstellung der Asepsis (Sterilität) zur Vermeidung von Infektionen
- Unterstützung der Operateure und Operateurinnen während der Operationen
- Bewirtschaftung / Aufarbeitung von chirurgischen Instrumenten, Implantaten und Materialien
Diese Tätigkeiten sind inhaltlich vergleichbar mit denen der OTA / TOA und OP-Pflege im deutschsprachigen Ausland.
- Ein direkter Zugang zu diesem Beruf erfolgt i.d.R. nicht über eine Pflegeausbildung, sondern über die Zulassung zur HF-Ausbildung – etwa mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ), einer Matura, Fachmittelschulausweis (FMS) oder gleichwertigen Abschlüssen.
- Für Pflegefachpersonen gibt es verkürzte, integrierte Weiterbildungen, sodass auch Pflegekräfte in den Bereich Operationstechnik wechseln können.
Zusammengefasst: In der Schweiz ist die offizielle Berufsbezeichnung dipl. Fachperson Operationstechnik HF – ein separater Bildungsgang, der speziell auf den Operationsbereich zugeschnitten ist und nicht der klassischen Krankenpflege-Ausbildung mit zusätzlicher OP-Weiterbildung entspricht. Die Aufgaben im OP sind ähnlich wie in Ländern der EU, aber Ausbildungswege und Titel unterscheiden sich deutlich.
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Was bedeutet OTA/Operationstechnik in der Armee?
In Bezug auf die Schweiz gibt es keine direkte Entsprechung zur deutschen Bezeichnung OTA (Operationstechnische/r Assistent/in) im militärischen Bereich. Die Schweizer Armee betreibt in Friedenszeiten keine Militärspitäler. Die Schweizer Armee verwendet keine spezifische OTA-Titelbezeichnung für den OP-Dienst oder Operationstechnik, wie sie in Deutschland üblich ist.
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Wie lange dauert das Studium Operationstechnik HF?
- Vollzeit: 3 Jahre.
- Höhereinstieg für Inhaberinnen und Inhaber eines Diploms Pflegefachrau / Pflegefachmann HF; Ausbildungs-Dauer i.R. 2 Jahre
- Teilzeit-Varianten 60% bis 80%-Pensum (Praxis-Anteil); Ausbildungs-Dauer je nach Variante 3½ bis 4½ Jahre; sprechen Sie mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber
Weitere Informationen: Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF
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Wie hoch ist der Ferienanspruch während des Studiengangs Operationstechnik?
Informationen zu den Ferienblöcken finden Sie unter Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF, Studienaufbau, Jahrespläne.
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Was kostet das Studium Operationstechnik HF?
Als Studierende an der HFGS müssen Sie Studiengebühren bezahlen. Diese werden vom Departement Bildung, Kultur und Sport des Kanton Aargau festgelegt.
Für den Bildungsgang Operationstechnik HF betragen sie CHF 500.- pro Semester.Die Studiengebühren werden Ihnen zweimal jährlich, jeweils Ende Mai und Ende November, in Rechnung gestellt. Sollten Sie den Betrag aufgrund Ihrer finanziellen Situation nicht auf einmal zahlen können, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Ratenzahlung zu stellen.
Weitere Informationen:
Ausbildung dipl. Fachfrau / dipl. Fachmann Operationstechnik HF (Ausbildungskosten) -
Wie viel verdient man während und nach dem Studium Operationstechnik HF?
In der Ausbildung:
Die Gehälter variieren stark je nach Kanton und Arbeitgeber.
Nach dem Studium:
- Einstiegslöhne liegen zwischen CHF 5'000 und CHF 6'200 brutto pro Monat.
- Mit Berufserfahrung sind bis zu CHF 7'000 oder mehr möglich.
- Gehälter variieren je nach Kanton und Arbeitgeber.
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Welche Möglichkeiten bietet der Abschluss Operationstechnik HF?
Als Fachfrau / Fachmann Operationstechnik sind Sie auf dem Arbeitsmarkt gesucht und begehrt. Das eidgenössische Diplom öffnet Ihnen die Türen zur Arbeit im Operationssaal. Der Beruf bietet Weiterbildungsmöglichkeiten in diversen chirurgischen , in verschiedenen Funktionen der Berufsbildung sowie im Management einer Operationsabteilung.
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Was macht eine Sozialpädagogin/ein Sozialpädagoge HF?
Als Sozialpädagogin oder Sozialpädagoge unterstützen Sie Menschen aller Altersklassen, die mit sozialen, kognitiven, psychischen oder körperlichen Benachteiligungen oder Beeinträchtigungen leben. Sie begleiten, aktivieren und fördern diese Menschen, um ihre selbstständige Lebensgestaltung und soziale Integration zu verbessern.
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Was ist der Unterschied zwischen Sozialpädagogik HF und FH?
Der Unterschied zwischen Sozialpädagogik HF (Höhere Fachschule) und Sozialpädagogik FH (Fachhochschule) in der Schweiz liegt vor allem im Fokus, dem Niveau und den Zugangsvoraussetzungen der Ausbildung:
Sozialpädagogik HF ist praxisnäher und richtet sich hauptsächlich an Berufsleute mit einer bereits abgeschlossenen Berufslehre (z. B. EFZ). Die Ausbildung an der HF dauert in der Regel 2 bis 4 Jahre, ist stärker auf die praktische Anwendung im Arbeitsalltag ausgerichtet und vermittelt neben Theorie vor allem praxisorientierte Kompetenzen. Sozialpädagogen/ Sozialpädagoginnen HF arbeiten direkt mit Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen, und sind meist in der praktischen Betreuung und Begleitung tätig. Nach erfolgreichem HF-Abschluss übernehmen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen HF oft auch Leitungs- und Führungsaufgaben.
Sozialpädagogik FH ist wissenschaftlich-theoretischer angelegt und weniger mit der Praxis verknüpft. Der Zugang zur FH erfordert eine Matura oder Berufsmaturität. FH-Studierende erhalten eine tiefergehende akademische Bildung, die sie befähigt, auch Leitungs-, Planungs- oder Forschungsaufgaben zu übernehmen. Der Abschluss wird häufig als Grundlage für weitere akademische Studiengänge genutzt.
Beide Abschlüsse führen zu einem anerkannten Tertiär-Abschluss in Sozialpädagogik-.
Falls Sie eine praxisorientierte Tätigkeit mit direktem Klientinnen-/ Klientenkontakt anstreben, ist die HF meist die passendere Wahl. Für akademische Vertiefung und Leitungsfunktionen bietet die FH bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
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Ist Sozialpädagogik und Soziale Arbeit dasselbe?
Sozialpädagogik und Soziale Arbeit ist nicht dasselbe. Soziale Arbeit ist ein Überbegriff. Der Begriff bezeichnet die praxisorientierte Wissenschaft und Profession mit dem Ziel, das Wohlbefinden von Individuen, Familien, Gruppen und Gemeinschaften zu fördern. ( https://www.mobile-university.ch/studium/soziale-arbeit/). Für die Soziale Arbeit sind die Prinzipien der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit fundamental.
Die Sozialen Arbeit umfasst folgende Berufsfelder : Sozialpädagogik, Sozialarbeit und soziokulturelle Animation.
Sozialpädagogik: Sozialpädagoginnen / Sozialpädagogen unterstützen Menschen jeden Alters bei der Bewältigung ihres Alltags. Sie begleiten zum Beispiel das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung, die Entwicklung von Erwachsenen und Familien sowie Lernprozesse in Gruppen. Dabei orientieren sie sich an ihrer Klientel, berücksichtigen deren Kompetenzen und unterstützen dort, wo nötig. Gleichzeitig beziehen sie das gesamte Lebensumfeld mit ein. (wörtlich aus: https://www.hslu.ch/de-ch/soziale-arbeit/studium/bachelor/soziale-arbeit/ ).
Typisches Arbeitsfeld von Sozialpädagoginnen / Sozialpädagogen ist der (teil-)stationäre Bereich, insbesondere also verschiedene Heime (Kinder, Jugendliche, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Suchtproblemen, Menschen im Straf- und Massnahmevollzug etc.). (Quelle: ask: https://beratungsdienste.ch/downloads/soziale-arbeit ).
Sozialpädagogik kann an einer höheren Fachschule HF, an einer Fachhochschule FH oder einer Universität studiert werden.
Sozialarbeit: Sozialarbeiterinnen Sozialarbeiter unterstützen Menschen darin, ihr Leben zu bewältigen und selber zu gestalten. In Krisensituationen wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Armut, Trennung und Scheidung vermitteln sie persönliche und materielle Hilfe (Quelle wörtlich https://www.hslu.ch/de-ch/soziale-arbeit/studium/bachelor/soziale-arbeit/). Charakteristischer Arbeitsort der Sozialarbeit ist also der Beratungsdienst, in dem Menschen in schwierigen Lebenssituationen beraten und unterstützt werden. Die Beziehungen sind hier eher punktuell und weniger eng. Rechtliche, administrative und finanzielle Belange haben in der Sozialarbeit ein grösseres Gewicht als in den beiden anderen Richtungen (Quelle: ask: https://beratungsdienste.ch/downloads/soziale-arbeit )
Sozialarbeiterinnen / Sozialarbeiter sind in verschiedenen Arbeitsfeldern und Institutionen tätig, wie in der Familien- und Jugendhilfe, in Gemeinde- und Spitalsozialdiensten, in Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, im Strafvollzug, in der Suchthilfe oder in der Arbeitsintegration.
Sozialarbeit kann an einer Fachhochschule FH oder einer Universität studiert werden.
Soziokulturelle Animation: Diese Arbeit ist von einem präventiven Charakter geprägt. Tätigkeitsfelder der Soziokultur sind Quartierzentren und Jugendhäuser. Ziel der soziokulturellen Animation ist, möglichst unterschiedliche Gruppen von Menschen an der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu beteiligen. Hierfür braucht es viel Kreativität und die Fähigkeit, sich vor einer Gruppe von Leuten zu artikulieren, Prozesse und Projekte zu initiieren, zu organisieren, zu motivieren und zu unterstützen. In diesem Arbeitsfeld ist viel Flexibilität gefordert – auch bezüglich der Arbeitszeiten.
Professionelle der Soziokulturellen Animation sind in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Prävention, in der generationenübergreifenden Arbeit, in Genossenschaften oder der Gemeinde- und Stadtentwicklung tätig.
Soziokulturelle Animation kann an einer Fachhochschule FH studiert werden.
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Welche Voraussetzungen gelten für ein Studium an einer Höheren Fachschule HF Sozialpädagogik?
- abgeschlossene Berufslehre EFZ oder gleichwertige Qualifikation (Fachmittelschulausweis oder Maturität)
- Nachweis von Praxiserfahrung im Arbeitsfeld Sozialpädagogik
- Beurteilung der Berufseignung durch die Praxis
- bestandene Eignungsabklärung
- Zusicherung einer Anstellung in einer sozialpädagogischen Institution während der Ausbildung
- Personen ohne abgeschlossene Ausbildung auf Sekundarstufe II oder gleichwertiger Qualifikation können ein Gesuch um Aufnahme sur dossier beantragen
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Ist es schwer, Sozialpädagogik zu studieren?
Das Studium in Sozialpädagogik verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Haltungen, das Aneignen fachlicher Grundlagen und die konsequente Reflexion des eigenen Handelns. Die Studierenden werden in diesen Prozessen eng begleitet von den Lehrpersonen an der Schule und den Praxisausbildenden im Betrieb. Herausfordernd und zugleich sehr gewinnbringend ist die Belastung, die durch die Parallelität von Schule und beruflicher Praxis entsteht.
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Wie lange dauert das Studium Sozialpädagogik HF?
- Ohne berufsspezifische Vorbildung 3.5 - 4 Jahre (dual mit 2 Schultagen pro Woche).
- Mit berufsspezifischer Vorbildung (EFZ FABE) 2.5 - 3 Jahre
- Das Curriculum wurde 2023 mit dem SPIN-Lehrplan modernisiert.
Weitere Informationen: Studienaufbau
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Was kostet das Studium Sozialpädagogik HF?
Als Studierende an der HFGS müssen Sie Studiengebühren bezahlen. Diese werden vom Departement Bildung, Kultur und Sport des Kanton Aargau festgelegt. Für den Bildungsgang HF Sozialpädagogik betragen sie CHF 1000.- pro Semester.
Die Studiengebühren werden Ihnen zweimal jährlich, jeweils Ende Mai und Ende November, in Rechnung gestellt. Sollten Sie den Betrag aufgrund Ihrer finanziellen Situation nicht auf einmal zahlen können, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Ratenzahlung zu stellen.
Weitere Informationen: Ausbildungskosten Studium Sozialpädagogik HF -
Wie ist die Ausbildung Sozialpädagogik HF aufgebaut?
Vernetzung von Theorie und Praxis
Die duale Ausbildung an der HFGS zur dipl. Sozialpädagogin HF bzw. zum dipl. Sozialpädagogen HF basiert auf einer engen Verknüpfung zwischen den fachlichen Grundlagen und der Praxis. Mit unserem Konzept schaffen wir ein breites theoretisches Fundament und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Praxisnähe.
Lernbereich Praxis
Im Lernbereich Praxis erwerben unsere Studierenden im konkreten Berufsalltag diejenigen Kompetenzen, die sie zur erfolgreichen Ausübung ihres Berufes benötigen. Innerhalb des Ausbildungsbetriebs werden sie dabei von Praxisausbildnerinnen und Praxisausbildnern begleitet.
Lernbereich Schule
Im Lernbereich Schule eignen sich unsere Studierenden fachliche Grundlagen, Konzepte und Methoden an. Indem sich die schulischen Inhalte an konkreten Praxissituationen orientieren, werden Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft und anwendungsorientiert vertieft. Wir begleiten die Studierenden entwicklungsorientiert und geben ihnen über die gesamte Ausbildung qualitatives Feedback zu ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung.
Hier finden Sie die Übersicht über die Module und über die Anzahl Schultage im Lehrplan: Ausbildung dipl. Sozialpädagogin HF / dipl. Sozialpädagogen HF (Studienaufbau)
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Was verdient man als Sozialpädagoge/in HF?
- Anfangsgehälter liegen zwischen CHF 4'800 und CHF 6'000 brutto.
- Mit Erfahrung und in Leitungsfunktionen sind höhere Löhne möglich.
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Wie hoch ist der Lohn einer Sozialpädagogin / eines Sozialpädagogen in Ausbildung?
Die Studierenden sind in den sozialpädagogischen Praxisbetrieben zu deren Bedingungen angestellt. Die Löhne variieren je nach Kanton und Bereich. In der Regel kann der Lebensunterhalt bestritten werden. Für Lohnempfehlungen verweisen wir auf Avenir Social (Berufsverband Soziale Arbeit Schweiz).
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Welche Möglichkeiten gibt es im Anschluss an ein Sozialpädagogik-Studium HF?
Weiterbildungen, Spezialisierungen und Studiengänge an Fachhochschulen sind mögliche Karrierewege.
Als Sozialpädagogin/ Sozialpädagoge HF sind Sie auf dem Arbeitsmarkt gefragt und finden eine Vielzahl von unterschiedlichen Stellen. Durch die generalistische Ausbildung steht Ihnen eine breite Palette an Arbeitsfeldern und Funktionen offen.
Weiterbildungen können Sie entweder an Höheren Fachschulen absolvieren (z.B eidgenössische Berufsprüfung zur Teamleitung, Praxisausbilnderinnen/Praxisausbilnder-Kurs etc.) oder aber an einer Fachhochschule.
Absolvierende der HFGS im Bildungsgang Sozialpädagogik HF profitieren von der Möglichkeit, ihr Diplom an ein weiterführendes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit anrechnen zu lassen.
An den Fachhochschulen wie z.B. FHNW oder HSLU werden in der Regel 75–90 ECTS anerkannt. Dadurch verkürzt sich die Studienzeit erheblich und der Einstieg in ein Bachelorstudium gelingt ohne Umwege.
Die genaue Zahl der anrechenbaren ECTS-Punkte legt die jeweilige Fachhochschule im Rahmen des Zulassungsverfahrens fest. -
Was macht eine Sozialpädagogin/ein Sozialpädagoge HF?
Als Sozialpädagogin oder Sozialpädagoge unterstützen Sie Menschen aller Altersklassen, die mit sozialen, kognitiven, psychischen oder körperlichen Benachteiligungen oder Beeinträchtigungen leben. Sie begleiten, aktivieren und fördern, um die selbstständige Lebensgestaltung und soziale Integration zu verbessern.
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Was ist der Unterschied von Sozialpädagogik HF und FH?
Der grundlegende Unterschied zwischen Sozialpädagogik HF (Höhere Fachschule) und Sozialpädagogik FH (Fachhochschule) in der Schweiz liegt im Fokus, Niveau und Zugangsvoraussetzungen der Ausbildung:
- Sozialpädagogik HF ist praxisnäher und richtet sich hauptsächlich an Berufsleute mit einer bereits abgeschlossenen Berufslehre (z. B. EFZ). Die Ausbildung an der HF dauert in der Regel 2 bis 4 Jahre, ist stärker auf die praktische Anwendung im Arbeitsalltag ausgerichtet und vermittelt neben Theorie vor allem praxisorientierte Kompetenzen. Sozialpädagogen HF arbeiten direkt mit Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen, und sind meist in der praktischen Betreuung und Begleitung tätig.
- Sozialpädagogik FH ist wissenschaftlich-theoretischer angelegt und umfasst meist einen längeren Studiengang, der stärker forschungs- und theorieorientiert ist. Der Zugang zur FH erfordert oft eine Matura oder Berufsmaturität. FH-Studierende erhalten eine tiefergehende akademische Bildung, die sie befähigt, auch Leitungs-, Planungs- oder Forschungsaufgaben zu übernehmen. Der Abschluss wird häufig als Grundlage für weitere akademische Studiengänge genutzt.
Beide Abschlüsse führen zu anerkannten Sozialpädagogik-Berufen, unterscheiden sich aber in Ausbildungsprofil und späterem Einsatzfeld.
Falls Sie eine praxisorientierte Tätigkeit mit direktem Klientenkontakt anstreben, ist die HF meist die passendere Wahl. Für akademische Vertiefung und Leitungsfunktionen bietet die FH bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
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Ist Sozialpädagogik und Soziale Arbeit dasselbe?
Sozialpädagogik und Soziale Arbeit sind nicht dasselbe, aber eng verwandte Fachbereiche, die sich beide mit der Unterstützung und Begleitung von Menschen in unterschiedlichen sozialen Kontexten beschäftigen. Es gibt jedoch klare Unterschiede in Schwerpunkt, Zielsetzung und Praxisbereich:
- Sozialpädagogik konzentriert sich vor allem auf die pädagogischen Aspekte, also auf Erziehung, Bildung und Prävention. Sozialpädagogen unterstützen beispielsweise Kinder, Jugendliche und Familien oft präventiv, helfen bei der Bewältigung von Lebensproblemen und fördern soziale Integration meist in erzieherischen Kontexten. Der Schwerpunkt liegt also auf der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der Prävention sozialer Probleme.
- Soziale Arbeit ist weiter gefasst und umfasst neben pädagogischen auch soziale, rechtliche und gesellschaftliche Dimensionen. Sozialarbeiter helfen in vielfältigeren Lebenslagen, beispielsweise bei Wohnungsproblemen, Arbeitslosigkeit, Migration, Sucht oder Altersbetreuung. Dabei geht es meist um direkte Intervention und Unterstützung im Umgang mit sozialen Problemen und Lebenskrisen. Soziale Arbeit kann als „GeneralistInnen“-Feld gesehen werden, das viele Teilbereiche wie Sozialpädagogik einbezieht.
Zusammengefasst ist Sozialpädagogik eher ein spezialisierter Teilbereich der Sozialen Arbeit mit Fokus auf Bildung und Erziehung, während Soziale Arbeit einen breiteren gesellschaftlichen und sozialrechtlichen Anspruch hat und vielfältigere Handlungsfelder abdeckt.
In der Praxis und in Ausbildungswegen können beide Begriffe je nach Land und Institution unterschiedlich verwendet oder teilweise synonym gebraucht werden, doch fachlich und inhaltlich gibt es diese klaren Schwerpunkte und Unterschiede.
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Welche Voraussetzungen gelten für ein Studium Sozialpädagogik HF?
- Abgeschlossene Berufslehre (z. B. Fachfrau/Fachmann Betreuung EFZ) oder gleichwertige Qualifikation.
- Aufnahmeverfahren mit Nachweis von Eignung und Motivation.
- Berufserfahrung im sozialpädagogischen Bereich wird empfohlen.
Weitere Informationen: Ausbildungsdetails HFGS