Ausbildung Pflege

Ausbildungsdauer

Die Vollzeitausbildung dauert 3 Jahre bzw. mit einer Vorbildung als Fachfrau/Fachmann Gesundheit 2 Jahre. Die Ausbildung beinhaltet eine Berufs- bzw. Praktikumstätigkeit und ist mit einem Ausbildungslohn verbunden. Nähere Angaben hierzu finden Sie unter Anstellungsformen

Abwechselnd finden jeweils die Theoriesemester an der HFGS in Aarau und die Praxissemester in gesundheitlichen Institutionen im Kanton Aargau statt. Die Lernsequenzen im Bereich Training und Transfer sind regelmässig auf alle Semester verteilt.

Die Ausbildung kann im März oder September begonnen werden. In den ersten 2 Bildungsjahren haben die Studierenden in der Regel Anrecht auf 4 Wochen Ferien: 2 während des Theoriesemesters, 2 während des Praktikums. Im dritten Bildungsjahr sind es 5 Wochen Ferien: 3 während des Theoriesemesters, 2 im Praktikum.  

Ausbildungsplan 3 Jahre

Ausbildungsplan 2 Jahre (FaGe)

Vernetzung von Theorie und Praxis

Die Ausbildung an der HFGS zur Dipl. Pflegefachfrau HF bzw. zum Dipl. Pflegefachmann HF verbindet drei Lernbereiche, die aufeinander aufbauen und ineinandergreifen. Mit unserem Konzept schaffen wir ein breites theoretisches Fundament und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Praxisnähe.

Lernbereich Schule

Im Lernbereich Schule eignen sich unsere Studierenden die allgemeinen und spezifischen Grundlagen, Prinzipien und Methoden der geforderten Kompetenzen im jeweiligen Arbeitsfeld an. Unsere Lehr- und Lernarrangements sind problemlösungs- und handlungsorientiert.

LERNBEREICH PRAXIS

Im Lernbereich Praxis erwerben unsere Studierenden im konkreten Berufsalltag diejenigen Kompetenzen, die sie zur erfolgreichen Ausübung ihres Berufes benötigen. Innerhalb der Praxisinstitution werden sie dabei von Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern begleitet.

Lernbereich Training und Transfer

Im Lernbereich Training und Transfer trainieren unsere Studierenden gezielt Fähigkeiten und Fertigkeiten oder sammeln neue Erfahrungen und Erkenntnisse, die den Transfer zwischen Theorie und Praxis unterstützen. Die Aufgabestellungen orientieren sich an realen Praxissituationen und werden teilweise mit Schauspielklientinnen und -klienten geübt.

Lernmethoden

Die Diplomausbildung an der HFGS stützt sich auf moderne Lehr- und Lernmethoden. Mit dem didaktischen Konzept des «Blended Learning» verbinden wir Präsenzunterricht mit E-Learning. Dadurch schaffen wir ein inspirierendes Lernumfeld, das den unmittelbaren sozialen Kontakt mit der Effizienz und Flexibilität elektronischer Medien vereint. Die Lernplattform OLAT, die dabei zum Einsatz kommt, bietet unseren Studierenden und Lehrpersonen vielfältige Möglichkeiten, das Lernen und Lehren zu gestalten.

E-Learning

Sie entscheiden, wann und wo Sie lernen  – und in welchem Tempo. Sie haben jederzeit Online-Zugriff auf Ihre Unterlagen und sind immer auf dem Laufenden.

Vorlesung

Auch die klassische Vorlesung hat nach wie vor ihre Berechtigung. Sie erfahren die neuesten Facts zu Berufsthemen und können anschliessend die Verbindung zur Praxis herstellen.

Problem Based Learning (PBL)

Sie erstellen zu einem praxisbezogenen Thema eigenständig neue fachliche Bezüge, recherchieren mit Literatur und Internet und vergleichen Ihre Lösung mit der Ihrer Mitstudierenden. So eignen Sie sich Fachwissen an und stärken gleichzeitig Ihre Methodenkompetenz.

Selbststudium

Sie lernen im eigenen Rhythmus. Im e-Portfolio sammeln Sie alles, was Sie im Beruf weiterbringt. Sie sind Ihr eigener Lerncoach und bestimmen selbst, wann Lernen und wann Freizeit angesagt ist.

Lernbereich Training und Transfer (LTT)

Sie üben, was Sie im Berufsalltag brauchen. Anhand von Fallbeispielen können Sie eine Brücke zwischen Theorie und Berufswirklichkeit bauen und holen so aus jeder Trainingsphase das Maximum heraus.

Simulationen

Sie setzen gelernte Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem geschützten Rahmen mit Schauspielklientinnen und -klienten um. Durch unmittelbare Rückmeldungen entwickeln Sie sich Schritt für Schritt zum Profi.

Gruppenarbeiten

Sie bearbeiten mit Ihren Mitstudierenden einen Lernjob und üben gleichzeitig die Zusammenarbeit im Team.   

Diplomabschluss

Am Ende der Ausbildung zeigen unsere Studierenden, dass sie für das gewählte Berufsprofil die notwendigen Kompetenzen erworben haben.  

Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren beinhaltet gemäss Vorgaben des Rahmenlehrplans:

  • eine praxisorientierte Diplomarbeit
  • eine Praxisqualifikation
  • ein mündliches Prüfungsgespräch 

Eidgenössischer Diplomabschluss

Der Bildungsgang Pflege wurde am 29. April 2011 vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eidgenössisch anerkannt. Das erfolgreich bestandene Qualifikationsverfahren führt zum Titel «Dipl. Pflegefachfrau HF» bzw. «Dipl. Pflegefachmann HF».

Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind auf dem Arbeitsmarkt gesucht und begehrt. Das eidgenössische Diplom öffnet die Türen zur Arbeit in verschiedensten gesundheitlichen Institutionen. Der Beruf bietet diverse Weiterbildungsmöglichkeiten in Fachdisziplinen, Management oder Pädagogik und die Funktion als Berufsbildner/in. 

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