Aufnahmeverfahren Pflege

Nebst der Vorbildung entscheidet eine persönliche Eignungsabklärung über den Eintritt an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales HFGS.

Zulassungsbedingungen

  • abgeschlossene Sekundarstufe II (abgeschlossene Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Fachmittelschulzeugnis oder Maturitätszeugnis)
  • für FaGe: abgeschlossene Berufslehre Fachfrau/Fachmann Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis 
  • physische und psychische Gesundheit
  • bestandene Eignungsabklärung

Anmeldung

Der erste Schritt besteht im Ausfüllen der Anmeldeunterlagen. Bitte informieren Sie sich vorher über den Ablauf der Eignungsabklärung. Wir empfehlen Ihnen, sich mindestens 4 Monate vor Beginn der Ausbildung anzumelden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!  

Anmeldeformular Bildungsgang Pflege HF 

 

 

Eignungsabklärung in 4 Schritten

Voraussetzung für die Aufnahme an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales HFGS ist eine erfolgreich bestandene Eignungsabklärung. Die Teilnahme ist ab dem 17. Altersjahr möglich, jeder Schritt kann ein Mal wiederholt werden. Eine bestandene Eignungsabklärung ist zwei Jahre gültig und berechtigt für einen Studienplatz im Kanton Aargau.

1. Anmeldeunterlagen

Bitte reichen Sie zunächst die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen ein.

Anmeldeformular Bildungsgang Pflege HF

Wir empfehlen Ihnen, sich mindestens vier Monate vor Beginn der Ausbildung anzumelden. Bitte beachten Sie zudem, dass insbesondere in den Monaten Juli-September längere Wartezeiten für die Bearbeitung Ihrer Anmeldung bestehen. Wir danken für Ihr Verständnis.  

2. Schriftliche Arbeit

Nach positiver Beurteilung Ihrer Anmeldeunterlagen laden wir Sie zur schriftlichen Arbeit an die HFGS ein. In der schriftlichen Arbeit werden Selbstreflexion, Selbstwahrnehmung, Ausdrucksweise, das Erfassen von Inhalten und Zusammenhängen sowie die Rechtschreibung beurteilt. Wir setzen voraus, dass Ihre Deutschkenntnisse mindestens dem Niveau C1 entsprechen.  

In folgenden Fällen sind die Kandidatinnen und Kandidaten von der schriftlichen Arbeit befreit:

  • Absolventinnen und Absolventen der BMS, FMS und des Gymnasiums.
  • FaGe in Ausbildung: Schulzeugnis der Berufsfachschule mit einem Notendurchschnitt von 5 ab dem 4. Semester in Allgemeinbildung und in Berufskunde. Zudem muss der Bildungsbericht der Praxis ebenfalls einen Notendurchschnitt von 5 aufweisen.
  • FaGe mit EFZ: Notendurchschnitt von 5 in der beruflichen Praxis, in den Berufskenntnissen und in der Allgemeinbildung.

3. Eignungsbeurteilung Praxis

Nach bestandener schriftlicher Arbeit überprüfen wir Ihre Eignung für die Praxis. Dazu absolvieren Sie ein zweitägiges Praktikum in einer Institution des Gesundheitswesens. Dieses Praktikum beinhaltet die Beurteilung der Selbst- und Sozialkompetenz sowie der Fach- und Methodenkompetenz. Anschliessend stellen Sie uns bitte Ihre Selbst- und Fremdbeurteilung sowie die ärztliche Bescheinigung zu. Eine Liste mit möglichen Praktikumsorten sowie die nötigen Formulare erhalten Sie mit dem positiven Bescheid zur schriftlichen Arbeit.

Für Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Vorbildung als Fachfrau/Fachmann Gesundheit gilt folgendes Verfahren:

Nach bestandener schriftlicher Arbeit oder entsprechendem Notendurchschnitt lassen Sie die Fremdbeurteilung der Selbst-, Sozial-, Fach- und Methodenkompetenz durch die zuständige Berufsbildnerin, den zuständigen Berufsbildner oder die direkt vorgesetzte Person ausfüllen. Die Selbsteinschätzung nehmen Sie selber vor. Bitte stellen Sie uns umgehend Ihre Selbst- und Fremdbeurteilung sowie die ärztliche Bescheinigung  zu. Die nötigen Formulare erhalten Sie von uns mit dem positiven Bescheid zur schriftlichen Arbeit.

4. Eignungsgespräch

Im Eignungsgespräch besprechen wir mit Ihnen den persönlichen Entwicklungsstand. Im Zentrum stehen Ihre Selbst-, Sozial- und Fachkompetenz sowie Ihre Berufs- und Ausbildungsmotivation.

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