Ausbildung Operationstechnik

Dreijähriges Vollzeitstudium

Die Ausbildung an der HFGS  zur Dipl. Fachfrau, zum Dipl. Fachmann Operationstechnik HF ist ein Vollzeitstudium und dauert 3 Jahre. 

Die Ausbildung beinhaltet Praktika und ist mit einem Ausbildungslohn verbunden. Nähere Angaben hierzu finden Sie unter Anstellungsformen.

Unterricht und Praktika

Die Ausbildung gliedert sich in Schulblockwochen sowie mehrwöchige Praktika. 

Die theoretische Ausbildung findet an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales HFGS  in Aarau statt. Die Praktika werden in verschiedenen Ausbildungsspitälern in den Kantonen Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Luzern, Uri, Schwyz, Graubünden und Thurgau absolviert. 

Die Studiengänge starten jeweils im September. Pro Bildungsjahr besteht Anrecht auf 5 Wochen Ferien.

Jahresplan ab 2014

Jahresplan ab 2015

Jahresplan ab 2016

Jahresplan ab 2017

Jahresplan Höhereinstieg 2014

Jahresplan Höhereinstieg 2015  

Jahresplan Höhereinstieg 2016

Vernetzung von Theorie und Praxis

Die Ausbildung an der HFGS zur Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF bzw. zum Dipl. Fachmann Operationstechnik HF verbindet drei Lernbereiche, die aufeinander aufbauen und ineinander­greifen. Mit unserem Konzept schaffen wir ein breites theoretisches Fundament und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Praxisnähe.

LERNBEREICH SCHULE

Im Lernbereich Schule eignen sich unsere Studierenden die theoretischen Grundlagen für die Aufgaben in der Praxis an. In den ersten neun Wochen werden verschiedene herkömmliche Lehrmethoden kombiniert, danach kommt die Lernform PBL (Problem Based Learning) zum Einsatz. Da diese Methode eine hohe Selbstständigkeit und Eigenverantwortung voraussetzt, wird das eigene Lernen laufend reflektiert und durch individuelle Massnahmen optimiert. 

Lernbereich Praxis

Der Lernbereich Berufliche Praxis, Operationssaal, ermöglicht unseren Studierenden die Umsetzung des theoretischen Wissens in den Berufsalltag. Um die Anforderungen bewältigen zu können, stehen ihnen Berufsbildnerinnen und Berufsbildner unterstützend zur Seite. So werden praktische Tätigkeiten und Handlungen gefestigt und erweitert. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Zusammenspiel im Team. Die persönliche Entwicklung wird gefördert, ebenso die Reflexion, das Nachdenken über das eigene Verhalten.

Lernbereich Training und Transfer

Im Lernbereich Training und Transfer schaffen wir für unsere Studierenden eine praxisnahe Umgebung, in welcher sie Tätigkeiten und Handlungen gezielt trainieren können. Dies stärkt die Fähigkeit, die verschiedenen Kompetenzen in den beruflichen Alltag zu übertragen und das eigene Handeln zu begründen.  

 

 

Lernmethoden

Die Diplomausbildung an der HFGS stützt sich auf moderne Lehr- und Lernmethoden. Mit dem didaktischen Konzept des «Blended Learning» verbinden wir Präsenzunterricht mit E-Learning. Dadurch schaffen wir ein inspirierendes Lernumfeld, das den unmittelbaren sozialen Kontakt mit der Effizienz und Flexibilität elektronischer Medien vereint. Die Lernplattform OLAT, die dabei zum Einsatz kommt, bietet unseren Studierenden und Lehrpersonen vielfältige Möglichkeiten, das Lernen und Lehren zu gestalten.

E-Learning

Sie entscheiden, wann und wo Sie lernen  – und in welchem Tempo. Sie haben jederzeit Online-Zugriff auf Ihre Unterlagen und sind immer auf dem Laufenden.

Vorlesung

Auch die klassische Vorlesung hat nach wie vor ihre Berechtigung. Sie erfahren die neuesten Facts zu Berufsthemen und können anschliessend die Verbindung zur Praxis herstellen.

Problem Based Learning (PBL)

Sie erstellen zu einem praxisbezogenen Thema eigenständig neue fachliche Bezüge, recherchieren mit Literatur und Internet und vergleichen Ihre Lösung mit der Ihrer Mitstudierenden. So eignen Sie sich Fachwissen an und stärken gleichzeitig Ihre Methodenkompetenz.

Selbststudium

Sie lernen im eigenen Rhythmus. Im e-Portfolio sammeln Sie alles, was Sie im Beruf weiterbringt. Sie sind Ihr eigener Lerncoach und bestimmen selbst, wann Lernen und wann Freizeit angesagt ist.

Lernbereich Training und Transfer (LTT)

Sie üben, was Sie im Berufsalltag brauchen. Anhand von Fallbeispielen können Sie eine Brücke zwischen Theorie und Berufswirklichkeit bauen und holen so aus jeder Trainingsphase das Maximum heraus.

Gruppenarbeiten

Sie bearbeiten mit Ihren Mitstudierenden einen Lernjob und üben gleichzeitig die Zusammenarbeit im Team.  

Diplomabschluss

Am Ende der Ausbildung zeigen unsere Studierenden, dass sie für das gewählte Berufsprofil die notwendigen Kompetenzen erworben haben.  

Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren beinhaltet gemäss Vorgaben des Rahmenlehrplans:

  • eine praxisorientierte Diplomarbeit
  • eine Praxisqualifikation
  • ein mündliches Prüfungsgespräch 

Eidgenössischer Diplomabschluss

Der Bildungsgang Operationstechnik wurde am 5. Oktober 2012 vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eidgenössisch anerkannt. Das erfolgreich bestandene Qualifikations­verfahren führt zum Titel «Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF» bzw. «Dipl. Fachmann Operationstechnik HF».

Fachfrauen und Fachmänner Operationstechnik sind auf dem Arbeitsmarkt gesucht und begehrt. Das eidgenössische Diplom öffnet im In- und Ausland die Türen zur Arbeit im Operationssaal. Der Beruf bietet Weiterbildungsmöglichkeiten in diversen chirurgischen Fachdisziplinen und die Funktion als Berufsbildner/in. Mit der entsprechenden Zusatzausbildung ist die Leitung einer Operationsabteilung möglich.

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